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Wanderausstellung: "...von gar nicht abschätzbarer Bedeutung - Frauen schreiben Reformationsgeschichte"

Vom 19 März bis 17. April 2017 wird die Wanderausstellung "...von gar nicht abschätzbarer Bedeutung - Frauen schreiben Reformationsgeschichte" im Preetzer Heimatmuseum zu sehen sein. Zu sehen sind die Lebens- und Wirkungsgeschichten von 18 Frauen, die vom 16. Jahrhundert bis in unsere Tage in Norddeutschland reformatorisch gewirkt haben. Sie haben auf vielfältige Weise unter Beweis gestellt, dass Kirche sich stets erneuert, aktuelle Fragen reflektiert und antworten sucht. Als Frau, die in unserem Kirchenkreis besondere Wirkung entfaltet hat, wurde Anna von Buchwald ausgewählt. Als Preetzer Klosterpriörin setzte sie schon vor Luthers Thesenanschlag reformatorisches Gedankengut um, indem sie z.B. ihren Mitschwestern mehr Zeit für ihr individuelles Glaubensleben ermöglichte.

 

Die Ausstellung wird am 19. März um 12 Uhr im Preetzer Kloster, der Wirkungsstätte Anna von Buchwalds, eröffnet. Zu Gast wird u.a. Alt-Bischöfin Maria Jepsen sein und als Schirmherrin der Ausstellung ein Grußwort sprechen. Anschließend sind die Gäste eingeladen, sich auf einen musikalischen Spaziergang mit KMD Henrich Schwerk ins Heimatmuseum zu Ausstellung und Imbiss zu begeben.

 

Vor der Vernissage findet ab 11 Uhr ein Gottesdienst mit Frau Jepsen in der Winterkirche im Kloster statt.

 

Veranstalterin und Ansprechpartnerin für die Ausstellung ist die Frauenarbeit im Evangelischen Bildungswerk Kirchenkreis Plön-Segeberg, Diakonin Julia Patzke, Tel. 04342/717154, Mail frauenarbeit@kirchenkreis-ploen-segeberg.de

Steinzeitlicher Faustkeil entdeckt

Modell des Preetzer Faustkeils
Dieser Faustkeil wurde in der Postau gefunden.

Im Sommer 2016 wurde in der Postau ein besonderes Fundstück entdeckt. Laut Dr. Sönke Hartz vom Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein handelt es sich um einen steinzeitlichen Faustkeil, der ungefähr aus der Zeit zwischen 100.000 und 40.000 vor heute stammt. Zu dieser Zeit lebten in Mitteleuropa die Neanderthaler. An den Kanten und Kerben lässt sich eindeutig ablesen, dass dieser Stein von Menschenhand als Werkzeug zugerichtet und genutzt wurde. Er ist ca. 11 cm lang, 6 cm breit und ca. 3,5 cm dick.

In der Ausstellung wird nun ein Modell des Steins gezeigt. Das Original lagert im Landesmuseum in Schloss Gottorf. Weiterlesen...

Ausstellung: Kleine Schätze aus der Mühlenau

Öllämpchen
Öllämpchen aus der Mühlenau

Gezeigt werden Funde aus der Mühlenau anlässlich des Baues der Sohlgleite. Die Praktikantin Susan Hartung hat die Fundstücke für die Ausstellung vorbereitet, historisch eingeordnet und beschriftet. Es handelt sich um Funde aus dem 19. und 20. Jahrhundert und Flint-Artefakte aus dem slawischen Zeit.

Vier neue Vitrinen wurden voll bestückt. Damit können die Fundstücke der Öffentlichkeit gut zugänglich gemacht werden. Für Kinder ist eine pädagogische "Ecke" eingeräumt worden. Es ist also eine Ausstellung in der Ausstellung.

Deckenbretter aus Preetzer Bürgerhaus gerettet

Im Jahr 2013 wurde das historische Haus Markt 9 in Preetz abgebrochen. Das Haus stand nicht unter Denkmalschutz. Klaus Schöllhorn hatte die Genehmigung vom Eigentümer erhalten, den Abrißss fotodokumentarisch zu beobachten und evtl. Funde zu  bergen. Durch die akribische fotografische Erfassung konnten der Bau und die Baugeschichte des Hauses nachvollzogen  werden. Sie liegt im Heimatmuseum Preetz als wichtige Dokumentation eines großbürgerlichen Preetzer Hauses ab Ende des siebzehnten Jahrhunderts bis heute vor.
Die breiten, erhaltenen bemalten Deckenbretter, die einst jeden Raum im Obergeschoss des Hauses zierten, sind erhalten geblieben und wurden dem Museum von Klaus Schöllhorn geschenkt. Er gestaltet jetzt gemeinsam mit Dirk Reimers die Neukonzeption des Eingangsbereiches im Museum.
Die Halterung der Bretter ist mit Unterstützung der Preetzer Werkstätten entwickelt und gefertigt worden. Die Pulverbeschichtung der Halterung ist von der Firma von Würzen gesponsert worden.

Wiederentdeckt: Historisches "Preetzer Zimmer"

Restaurator Lothar Hoffmann, Bürgermeister Björn Demmin, Heinke Heintzen, Dr. Michael Paarmann (v.l.)
Restaurator Lothar Hoffmann, Bürgermeister Björn Demmin, Heinke Heintzen, Dr. Michael Paarmann (v.l.)

Am 9. Dezember 2016 konnte im Beisein von Bürgermeister Björn Demmin, dem Landeskonservator Michael Paarmann, dem Restaurator Lothar Hoffmann und der Vorsitzenden des Heimatvereins Preetz u.U., Heinke Heintzen sowie Mitgliedern des Vorstandes und Sponsoren, das „Historische Zimmer“ , der Stadt Preetz, als Eigentümerin des Hauses, und den Bürgern selbst übergeben werden.
Dieser Raum ist für Preetz von besonderer Bedeutung, handelt es sich doch um das wohl letzte original erhaltene und ausgestattete Zimmer aus der Zeit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die damaligen Eigentümer größere Veränderungen am Haus vornahmen. Als jetzt unter vielen Farb- und Tapetenschichten und dem alten Teppichboden sein wahres historisches Bild wieder zum Vorschein kam, war das für Landeskonservator Dr. Michael Paarmann Grund genug, gleich das ganze Haus unter Denkmalschutz zu stellen.
Es wird für dieses prachtvolle Zimmer viele Möglichkeiten geben, es sinnvoll zu nutzen, sei es für kleine Veranstaltungen der Stadt oder des Museums selbst.

Öffnungszeiten

 

Mittwoch

Samstag

Sonntag

15.00 - 17.00 Uhr

 

Eintrittspreise

 

Erwachsene: 3,00 Euro
Kinder:          kostenfrei
Familien:      4,00 Euro
Gruppen:      20,00 Euro

Heimatmuseum Preetz
Mühlenstraße 14
24211 Preetz
Telefon: (0 43 42) 18 88 (Anrufbeantworter)
E-Mail: info@museum-preetz.de