Heimatmuseum Preetz
Herzlich willkommen im Heimatmuseum Preetz (Schleswig-Holstein). Begleiten Sie uns auf einem spannenden Rundgang durch verschiedene kulturhistorische Epochen, die unsere Stadt an der Schwentine geprägt haben.
Internationaler Museumstag am 20. Mai 2012
Am 20. Mai findet bundesweit der internationale Museumstag statt. Das Museum hat an diesem Tag besondere Öffnungszeiten: von 10.30-13.00 Uhr und von 14.00-16.00 Uhr.
Zum Programm
Neue Öffnungszeiten ab März 2012
Das Heimatmuseum ist sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Gezeigt wird die Dauerausstellung "Von den Siedlungsspuren der Steinzeit bis zu den Handwerksberufen der vorindustriellen Epoche".
Gruppe, Vereine und Schulklassen können Sondertermine bei Heinke Heintzen (Tel. 0431-3804), und Renate Hansen (04342-81111) vereinbaren.
Für spezielle Führungen zur Geschichte der Region "Klosterbezirk Preetz" steht der Historiker und Geograf Erich Klimm unter Tel. 04342-2118 zur Verfügung.
Das Heimatmuseum
Sie finden das Heimatmuseum in der Mühlenstraße 14, nur wenige Schritte vom Preetzer Marktplatz entfernt. Einen genauen Lageplan finden Sie unter dem Menüpunkt Kontakt.
Informationen zur Geschichte des Museums, dem Heimatverein Preetz und Umgebung e.V. und unsere Veröffentlichungen finden Sie unter dem Menüpunkt Das Museum.
Eine Auswahl unserer Exponate aus den Bereichen Archäologie, Preetzer Kunsthandwerk und Preetzer Schusterhandwerk finden Sie unter dem Menüpunkt Rundgang.
Die Öffnungszeiten des Heimatmuseums Preetz und Informationen zu den Eintrittspreisen finden Sie unter dem Menüpunkt Öffnungszeiten.
Eine Übersicht aller Einzelseiten finden Sie über die Navigation im Kopf der Seite unter dem Menüpunkt Inhalt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
„Schusterstadt“ Preetz
Der Name Preetz wird von der slawischen Bezeichnung Porez „am Flusse“ (Schwentine) abgeleitet. Es mag sich um eine kleine Fischersiedlung an der Schwentine nördlich des heutigen Klosters gehandelt haben. Vor der Völkerwanderung haben germanische Siedler im Bereich des Urnenweges und Holstenweges gelebt.
Die Schwentine stellte einen Teil des Grenzgebietes zwischen den Slawen und den Sachsen (Limes Saxoniae) dar. Eine verkehrsgünstig in der Schwentine gelegene Furt bildete den Ausgangspunkt für die Entwicklung der Siedlung.
Die Entwicklung von Preetz ist eng mit der Geschichte des Klosters Preetz verbunden, das 1211 als Benediktinerinnenkloster durch Graf Albrecht von Orlamünde gegründet wurde. Die klösterliche Obrigkeit übte über Jahrhunderte die Rechtsprechung aus und war Verwaltungsinstanz. Diese enge Verbindung mit dem Kloster endete erst, als Schleswig-Holstein 1867 eine preußische Provinz wurde und Preetz 1870 Stadtrechte erhielt.
Über viele Jahrhunderte blühte in Preetz das Handwerk, u.a. nicht nur das der Weber, Töpfer und Goldschmiede, sondern vor allem das der Schuhmacher. Preetz ist bis heute als Schusterstadt überregional bekannt. Im Jahre 1850 arbeiteten in Preetz 160 selbständige Schuhmachermeister, 360 Schuhmachergesellen sowie 160 Schuhmacherlehrlinge – bei rund 4.600 Einwohnern.
